„Drei kurze Texte (mit tödlichem Ausgang)“

Titel: „Drei kurze Texte (mit tödlichem Ausgang)“
Autor: Peter Palitzsch
Gelesen von: Ulrich Gebauer u.v.a.
Genre:
Minuten: 64
ISBN13: SBN 3-932929-52-7

Peter Palitzsch (1918-2004), der große alte Mann des modernen Theaters, langjähriger Wegbegleiter Brechts, hat drei kurze Texte über Krieg, Gewalt und Emigration mit jeweils tödlichem Ausgang geschrieben. „Die drei Episoden zeigen, daß jeder Tod in einem (gesellschafts-) politischen, öffentlichen Umfeld stattfindet. Der Tod ist gar nicht privat. ... Monologisches Sprechen von beeindruckender Konsequenz, dem man sich hoch konzentriert zu öffnen hat.“ (Theater der Zeit)

"Theater muss die Welt verändern" (Peter Palitzsch)

 

Livemitschnitt der Uraufführung (2004)
mit Ulrich Gebauer u.v.a.
Regie Peter Palitzsch

Hans-Christian Blech. Bilder und Dokumente

Titel: Hans-Christian Blech. Bilder und Dokumente
Autor: Daniel Semler, Jan Koester
Gelesen von: 3-932929-15-2
Genre:
ISBN13: 3-932929-15-2

Hans-Christian-Blech war einer der "drei deutschen Filmdarsteller von internationalem Rang, nicht der berühmteste der drei Herren aber der Beste: kein "Weltstar der Regenbogenpresse" aber in aller Welt von der Kritik gerühmt"
(Georg Hensel, FAZ, 20.2.1985)

Die Dokumentation zeichnet eine Karriere nach, die in den 30er Jahren in Darmstadt begann und sich über den deutschen Nachkriegsfilm und Hollywood bis zum Neuen Deutschen Film erstreckt.

Blech spielte neben Marlon Brando, Ingrid Bergmann und Romy Schneider, sein Regisseure hießen u.a. Wicki, Wenders und Chabrol. Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen war der Schauspieler an so gut wie allen großen deutschen Theatern engagiert, arbeitete u.a. mit Brecht, Kortner und Palitzsch. Im Leben Hans-Christian Blechs spiegeln sich Theater- Film- und Geistesgeschichte des
20. Jahrhunderts.

Unvergeßlich: dies Gesicht. Narben, wie sie nur unser Jahrhundert der Kriege in Köpfe schlägt. Immer im Ohr: die rauhe Stimme dieses Mannes, der so zart sein konnte, unauslöschlich: der brennende Blick.
(Rolf Michaelis, Die Zeit, 12.3.1993)

Ernie Wilhelmi. Dokumente aus dem Leben einer Schauspielerin

Titel: Ernie Wilhelmi. Dokumente aus dem Leben einer Schauspielerin
Autor: Jan Koester, Daniel Semler
Genre:

Ernie Wilhelmi spielte am Hamburger Schauspielhaus und Thalia Theater, an der Freien Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Zürich und war als langjähriges Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele Protagonistin der ersten Brecht-Inszenierungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Regisseure hießen Hans Schweikart, Bertolt Brecht, Erwin Piscator und August Everding.

Joachim Kaiser stellte Ernie Wilhelmi in seinen hymnischen Kritiken neben Elisabeth Bergner und Grete Mosheim, Leonhard Frank verglich sie mit der Duse.

Für die NOA NOA Hör-Buchedition hat Ernie Wilhelmi mehrere Texte interpretiert, außerdem erscheinen hier Hörspiele mit ihr aus den 50er Jahren.


Liebe Wilhelmi,
alle, die inzwischen den Guten Menschen gesehen haben, erzählen mir, wie großartig Ihre Darstellung ist. Der anmutige Humor der Shen Te und die bezaubernde Schärfe des Shui Ta bei Ihrem klugen und leichten Spiel sind auch für mich unvergeßlich. Hoffentlich lassen Sie sich durch nichts abhalten, dem Publikum auch weiterhin diese so nötige Belehrung zukommen zu lassen. Ich hoffe sehr, dass Sie Ihren Guten Menschen in Berlin zeigen können.
Mit herzlichen Wünschen und Dank,
Ihr brecht
Berlin, Anfang August 1955

21 x 29,7 cm
54 Seiten mit zahlreichen Bildern

 

Buch mit CD 30,- Euro
ISBN: 978-3-932929-28-1

Buch OHNE CD 20,- Euro
ISBN: 978-3-932929-21-2

Hans-Christian Blech. Ernie Wilhelmi. Theater-Tondokumente

Titel: Theater-Tondokumente
Autor: Jan Koester
Genre: ,

Hans-Christian Blech und Ernie Wilhelmi haben ihren festen Platz in der deutschen Theatergeschichte nach 1945. Auf der CD wurden alle verfügbaren Theater-Tondokumente mit Hans-Christian Blech und Ernie Wilhelmi aus den 50er und 60er Jahren zusammengestellt:

1. Der Tod des Handlungsreisenden
(Schweikart,1950)
5. Der kaukasische Kreidekreis
(Schweikart,1961)
2. Intermezzo
(Domin,1951)
6. Dantons Tod
(Kortner,1959-Probenmitschnitt)
3. Gespenster
(Kortner,1953)
7. Die Physiker
(K. Horwitz,1962)
4. Hexenjagd
(Schweikart,1954)

Die Aufnahmen (Münchener Kammerspiele, Residenztheater München und Schauspielhaus Zürich) sind größtenteils unveröffentlicht und bringen eine Wiederbegegnung auch mit Erich Ponto, Johanna Hofer, Maria Wimmer, Theo Lingen, Gustav Knuth, Hans Quest, u.v.a.